Erklärt
Ein mobiler Proxy verwendet eine IP-Adresse, die von einem Mobilfunkanbieter (Verizon, T-Mobile, AT&T, EE, Vodafone usw.) einem echten Mobilgerät in einem 3G-, 4G- oder 5G-Netz zugewiesen wurde. Die IP sieht aus wie ein normales Mobiltelefon, das sich mit dem Internet verbindet -- weil es das ist.
Was mobile Proxies besonders schwer erkennbar macht, ist CGNAT (Carrier-Grade NAT). Mobilfunkanbieter haben nicht genug öffentliche IPv4-Adressen, um jedem Gerät eine eigene zuzuweisen; stattdessen teilen sich Hunderte oder Tausende von Teilnehmern jede öffentliche mobile IP über carrier-seitiges NAT. Aus der Perspektive eines Anti-Bot-Systems würde das Sperren einer einzelnen mobilen IP Tausende legitimer Nutzer dieses Anbieters blockieren -- daher sind die großen Anti-Bot-Anbieter äußerst zurückhaltend beim Markieren von mobilem Datenverkehr.
Dieses Vertrauensprofil macht mobile Proxies attraktiv für die sensibelsten Arbeitsabläufe. Shifter verkauft keine mobilen Proxies -- wir konzentrieren uns auf Residential- und ISP-Proxys (statische Residential-Proxys), die die große Mehrheit der Scraping-, Anzeigenverifizierungs- und Markenschutz-Workloads zu einem deutlich besseren Kosten-/Leistungsverhältnis abdecken. Für die Nischenfälle, in denen mobile Vertrauensstufen erforderlich sind, bringt die Kombination aus Residential-Proxys mit mobilen User-Agents und realistischem mobilen Sitzungsverhalten die meisten Teams ans Ziel.
So funktioniert es
Anbieter mobiler Proxies erhalten IPs durch Partnerschaften mit Mobilfunkanbietern oder durch den Betrieb von Flotten physischer Mobilgeräte (echte Telefone mit Carrier-SIMs), die mit dem Proxy-Gateway verbunden sind. Wenn Sie eine Anfrage über einen mobilen Proxy senden, wird Ihr Datenverkehr an ein echtes Mobilgerät oder einen Carrier-Endpunkt weitergeleitet, der die Anfrage über seine 4G/5G-Verbindung sendet. Die Zielseite sieht eine normale mobile Carrier-IP und behandelt die Anfrage als legitimen Mobiltelefon-Datenverkehr.
Mobile IPs rotieren von Natur aus, da der Carrier sie im CGNAT-Pool neu zuweist -- das bedeutet, dass selbst ein 'statischer' mobiler Proxy aus der Perspektive des Ziels alle paar Minuten oder Stunden die IP wechseln kann, was eine langfristige Nachverfolgung nahezu unmöglich macht.